Reformierte Kirche
 



Eine Urkunde besagt, dass im Jahre 960 n. Chr. die Kirche von Pitasch dem Bischof von Chur tauschweise übertragen wurde. Im karolingischen Urbar von 831 wird Pitasch in der Form "Pictavi" erstmals erwähnt. Im Jahre 1526 wurde die Pfarrei Pitasch reformiert. Die Malereien sind vom damaligen Waltensburger-Meister und stammen aus der Zeit um 1340. An der Nordseite ein (überdimensionaler) heiliger St. Martin (Kirchenpatron).
 
um 1900
 





Kirchengeschichtlich war Pitasch ein Teil der Grosspfarrei Sagogn/Sagens, von der sie  sich 1487 loslöste. Begräbnisse wurden damals nur in Sagogn zugelassen. Im Winter wurden die Verstorbenen "eingefrohren" um dann im Frühling vià Val Renastga, Runcaleide, Sevgein, Castrisch nach Sagogn zu Grabe zu tragen.
Links das alte Schulhaus vor dem Brand von 1917. Rechts neu aufgebaut und bis vor dem Bau des neuen Schul- und Gemeindehauses von 1988 benutzt gewesen.
 

vor Restauration
 


 

Das Bild links zeigt den Kirchenchor um 1925 fotografiert vom damaligen Pfarre Brändli.